Oppach: Täter_innen des Brandanschlages gefasst

Die Täter_innen des Brandanschlages auf ein Asylbewerber_innenheim (12.09., Artikel im Archiv) in Oppach wurden gefasst. Es handelt sich dabei um 5 Personen die gestanden, die Tat aus rechten Motiven heraus begangen zu haben.

Traurig daran ist nur, dass auch hier unfähigen Lokalpolitikern wieder Gelegenheit geboten wird, ihre ignorante Politik mit Hilfe der Medien zu propagieren. So äußerte sich der derzeitige Bürgermeister Stefan Hornig unlängst über die Teilnehmer_innen an der Solidaritätsaktion: „Die haben den Brandanschlag zum Anlass genommen, auf den Rücken der Anwohner ihren politischen Kampf auszuüben.“ Auf die Erkenntnis, dass autonome Gruppen hier eingreifen müssen, weil das von ihm verteidigte Polit-System zum einen Menschen erniedrigt, einsperrt und ggf. in den sicheren Tod schickt und zum anderen um Menschen (wie die betroffenen Migrant_innen) vor ideologisch verblendeten Jugendlichen und rassistischen Irren zu schützen, kommt er nicht.

Weiterhin gibt der Bürgermeister an, die Bewohner_innen des Heims seien durch die Demonstration weiter verunsichert worden. Dies ist schlichtweg eine Lüge, schließlich gab es regen Dialog mit einem Großteil des Heims und eine Verabschiedung mit regem Beifall für die Aktion. Schlussendlich dürfte mit diesem Zitat alles über den politischen Kurs Hornigs klar werden: „Für Oppach ist das Heim ja auch positiv, weil damit die Einwohnerzahl steigt und wir mehr staatliche Zuwendung bekommen.“

Quellen:

Antifa-Dresden-News

Oppach Anarchia-Bericht