Auf in die Provinz

freiberg
In Freiberg wird am 20. Juni eine antifaschistische Demo ‚Gegen Deutsche Zustände‘ stattfinden…
Wer also trotz Überangebot an Bratwurst- und Bierständen auf der BRN doch noch seinen Hintern ein wenig bewegen mag dem sei ans Herz gelegt: Auf ins vermeintlich ruhige Hinterland!
Für den sehr ausführlichen Auruf der Gruppe und weitere wissenwerte Infos schaut einfach auf deren Blog vorbei.

***also kleine Anmerkung noch: Das Motto müsste grammatikalisch korrekt ‚WIDER DIE DEUTSCHEN ZUSTÄNDE‘ heißen…
…das war mein persönlicher ‚progress in mind‘***


10 Antworten auf „Auf in die Provinz“


  1. 1 hihi 08. Juni 2009 um 0:33 Uhr

    Das Motto ist grammatikalisch völlig korrekt, dein „progress in mind“ dagegen recht erbärmlich: dessen Ergebnis müsste wenn dann „Wider den deutschen Zuständen“ heißen.

  2. 2 S. Plicazione 08. Juni 2009 um 19:58 Uhr

    quatsch.
    „wider“ wird nach duden-rechtschreibung zumindest mit einem akkusativ-objekt verbunden, was ja, wie dem_r experten_in über mir sicher bewusst ist, bedeutet, dass wir mit „wen oder was?“ danach fragen können.
    also: wider -wen oder was-? wider -die deutschen zustände-?
    es wäre möglich, die konstruktion mit „den“ zu bilden, allerdings wären wir dann im singular :“wider den deutschen zustand“.

    kurzum: „wider“ wird absolut synonym zu „gegen“ gebraucht.

  3. 3 @ pickelhaube 08. Juni 2009 um 23:44 Uhr

    Nach Dudenrechtschreibung? LOL!

    Deine grammatikalische und ideologische Vorliebe zur Präskription in allen Ehren, aber bevor du zum vierten Mal wegen dieser Scheißsprache durch’s Abitur fällst:

    1. Wider wird nicht mit einem „akkusativ-objekt“ verbunden, sondern steht als präfigiertes Nomen der Präposition im Akkusativ.
    2. Für den semantischen Ausdruck des Passivs als Pendant zum Nominativ ist es scheiß egal, ob das sich an die Präposition „wider“ anschließende Subjekt (nicht Objekt, du Strunzkopf) singular oder plural ist.
    3. Die Antwort auf die Frage „Wider wen/was?“ ist nicht „Wider die/der!“, sondern „Wider den/das!“
    4. Benutzt deinen Schädel, bevor du tippst.

  4. 4 S. Plicazione 09. Juni 2009 um 0:49 Uhr

    1. gut zu wissen.
    2. das hab ich auch nicht behauptet.
    3. das auch nicht, hast aber recht.
    4. mach ich sogar währenddessen, weißte.

    dein wissen in allen ehren, aber sich so zu hypen ist irgendwie auch doof.

  5. 5 @ pickelhaube 09. Juni 2009 um 20:25 Uhr

    Es ist doch klar: wovon man keine Ahnung hat, darüber soll man nicht schreiben. Mit einer Expertise o.ä. hat dies nichts zu tun. Das grammatikalische Verständlichkeit in linken Sümpfen keine Banalität, sondern das Herzchen in der Holztür des sumpfigen Szeneplumsklos ist, ist dagegen nicht neu.
    lg,

    die Gehypte.

    p.S.: 4. Dann kann da ja nicht allzu viel drin sein.

  6. 6 kackklo 09. Juni 2009 um 22:27 Uhr

    Allegorien stinken!

    die Klofrau

  7. 7 farfalla 09. Juni 2009 um 23:12 Uhr

    kommt mal klar ihr grammatik hooligans…

  8. 8 in den eigenen arsch schießt es sich eben am besten! 12. Juni 2009 um 1:56 Uhr

    „Das Motto müsste grammatikalisch korrekt ‚WIDER DIE DEUTSCHEN ZUSTÄNDE‘ heißen…“

    vs.

    „kommt mal klar ihr grammatik hooligans… “

    Trottel.

  9. 9 Oberexperte 12. Juni 2009 um 8:00 Uhr

    Wider den deutsche Sprache!

  10. 10 Oberexperte 12. Juni 2009 um 9:13 Uhr

    @@pickelhaube
    Hast du auch eine Quelle für deine Behauptungen? Der Plural des Artikels im Akkusativ den „wider“ verlangt ist nunmal „die“. „Die deutschen Zustände“ sind in dem Nichtsatz auch nicht das Subjekt, sondern das Objekt. Das Subjekt wurde in dem Nichtsatz weggelassen.

    Interessanterweise findet man nur Linke im Internet, die das so wie die Freiberger schreiben, alle anderen schreiben das so, wie farfalla das vorschlägt. Soviel zum linken Szenesumpf und wer da drin steckt und wer nicht.

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