Eingesendet: Infotag für alternative Freiräume in Dresden

Diesen Sonntag findet im AZ Conni (Rudolph-Leonhard-Straße 39) ab 14:30 Uhr ein Infotag für alternative Freiräume statt. Euch erwarten Vorträge, Workshops, leckere vegane Küche, ein großer Infostand und ein Film. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Tages wird der sogenannte „Open Space“ sein, bei dem ihr selber zu Diskussionen aufrufen könnt. Auch hier gilt, wie schon auf der Nachttanzdemo, das Prinzip des diskriminierungsfreien Raumes.

Hier der Radio-Jingle zum Thema:

Das Programm

Ab 15 Uhr wird die Veranstaltung mit einer kleinen Einleitung und Vorstellung des AK Freiraum (Libertäres Netzwerk Dresden) beginnen. Ab 15:30 Uhr steht dann der Infotisch mit Texten von Freiraumaktivist_innen, einer Chronik der diesjährigen Freiraumaktionen in Dresden, Büchern zu den Themen Selbstverwaltung, Herrschaftsfreiheit, alternativen Stadtnutzungskonzepten, emanzipatorischen Freiräumen uvm. zu eurer Verfügung. Gleichzeitig wird der „Open Space“ eröffnet und das erste WorkShop-Segment beginnt, unter anderem mit einem methodischen Vortrag über gewaltfreie Kommunikation.

Gegen 17:30 Uhr folgt dann das zweite Vortragssegment mit einem WorkShop zur Rechtslage bei verschiedenen Freiraumaktionen und den dazugehörigen Rechtstipps, sowie dem Vortrag „Wohnungslos? Muss nicht sein!“. Gegen 20:30 Uhr erwartet euch dann leckere vegane Küche und ein Überraschungsfilm zum Abschluss.

Was ist „Open Space“?

Open Space ist ein Konzept der Diskussionsgestaltung. Auf einer Infowand könnt ihr dann z.B. eine Diskussion oder einen spontanen Vortrag vorschlagen. Leute die sich für das Diskussionsthema interessieren können dann spontan dazustoßen und sich später vielleicht in eine andere Diskussionsrunde setzen. Die Ergebnisse oder einzelne Standpunkte der inhaltlichen Auseinandersetzung können am Ende ggf. auf einem Plakat notiert und zur Auswertung am Ende des Abends vorgestellt werden.

Open Space soll die Selbstorganisierung und den spontanen Austausch von sich bis dato unbekannten Menschen ermöglichen und den Veranstaltungstag über die geplanten Vorträge hinaus interaktiver und inhaltsvoller gestalten.

Diskriminierungsfreier Raum

Wenn wir von alternativen Freiräumen sprechen, so ist immer eine Gratwanderung zwischen Begegnungsstätte und Schutzraum gemeint; Zum einen wollen wir Menschen mit dem Bedürfnis auf eine gesellschaftliche Änderung im Sinne einer freiheitlichen und solidarischen Gesellschaft zusammen führen, unabhängig davon inwieweit diese sich bis jetzt mit theoretischen Aspekten beschäftigt haben, andererseits wollen wir einen angstfreien Schutzraum für jene bieten, die in der heutigen Gesellschaft immer wieder Opfer von Hetze und Diskriminierung werden.

Aus diesem Grund werden wir auf der Veranstaltung keine Form von physischer oder verbaler Gewalt dulden, ebenso wenig wie sexistische (Diskriminierung oder Pauschalisierung aufgrund des anatomischen Geschlechts), rassistische (D. oder P. aufgrund von Herkunft etc.) oder lookistische (D. oder P. aufgrund Aussehens) Sprüche. Wir hoffen dabei auf euer Verständnis und sind auf Nachfrage gerne bereit die Gründe für diese Handlungsweise zu erläutern.

Wir sehen uns Sonntag!

Wir würden uns freuen wenn ihr am Sonntag dabei seit und die Veranstaltung durch eure Gedanken, Fähigkeiten und Ideen bereichert.

AK Freiraum, Libertäres Netzwerk Dresden


13 Antworten auf „Eingesendet: Infotag für alternative Freiräume in Dresden“


  1. 1 Anno Nym 03. Oktober 2009 um 17:38 Uhr

    Moin moin,
    ich wollt nur ma nachfragen, ob das auch wirklich morgen stattfindet, weil ich schon gerne kommen würde, die Veranstaltung aber auf der Homepage vom AZ Conni nicht gefunden hab.

  2. 2 W.M. 03. Oktober 2009 um 21:50 Uhr

    Jupp, findet statt – keine Panik. Ist keine eigene Conny-Veranstaltung, daher kommts.

  3. 3 Name Egal 04. Oktober 2009 um 14:35 Uhr

    nur was ist das nur für ne scheiß antideutsche Kommie-Seite, hier bak shalom parteikaderjugend , da prozionistische Linke und dann noch so tolle Experten wie Stephan Grigat, der den Faschismusbegriff als Verschleierungsbegriff hält, um die „deutsche“ Spezifik des Nationalsozialimus zu überdecken, es auch voll meine Absicht von der shoa übzulenken, wenn ich vom faschismus spreche
    Alles klar!

  4. 4 Name Egal 04. Oktober 2009 um 14:50 Uhr

    ich meine natürlich „Human Traffic“

  5. 5 human 05. Oktober 2009 um 9:41 Uhr

    1) hast du mal überlegt deine cholerik therapieren zu lassen?
    2) ideologie ist wie mundgeruch – es haben immer nur die anderen. nicht wahr, schätzelein?

    btt:
    hat die open-space-methode funktioniert? hab am sonntag leider komlett durchgeratzt. wäre bei der veranstaltung gern dabei gewesen. damn! aber das passt ja in die schublade der antideutschen raver, die nur hedonisten scheiße im kopf haben. oder Name Egal?

  6. 6 W.M. 05. Oktober 2009 um 12:09 Uhr

    @human, dann hoff ich mal der Tripp hat es dir gelohnt wenn du durch deine antideutsche Hedo-Chemo-Scheiße diesen wunderbaren Infotag verpasst hast ^^ Im übrigen müsstest du mal auflösen wo das Haus in deinem Aufruf steht, du hast bei einigen Leuten Rätselraten und hitzige Debatten ausgelöst ;)

    Und nein, der Open-Space lief leider nicht so richtig, da wird es aber sicher nochmal eine Auswertung geben.

  7. 7 Name Egal 05. Oktober 2009 um 21:51 Uhr

    @human
    1. ja
    2. nein

    es mag sein das ich überreagiert habe, jedoch finde ich es merkwürdig wenn leute sich, zurecht wie finde, von der partei „die linke“ und dessen (parteinahen) Jugendverbänden abgrenzen, jedoch mit dem BAK shalom kooperieren
    dies ist das eine, aber solch einen Mann wie Stephan Grigat, der ein Format wie Justus Wertmüller hat, als Vorbild betrachtet, halte ich für nicht tragbar

    ach ja, spätestens seit der nachttanzdemo bin ich mir im klar, dass man auch verschieden Musikgeschmäcker voll und ganz akzeptieren sollte, da ich früher als punk eine klare haltung gegen Techno/electro raver zeugs hatte, aber die zeiten ändern sich

  8. 8 human 06. Oktober 2009 um 14:57 Uhr

    Nun… das haus befindet sich auf der großenhainerstr.
    siehe:

    sehr geeignetes grundstück…

    so wie stephan grigat z.b. den begriff einer nation auseinander nimmt, kann ich ihm folgen. natürlich teile ich nicht alle meinungen grigats, warum auch?? seine erörterungen finde ich schlüssig, wobei es sich natürlich über alles zu streiten lohnt.

    was kotzt dich denn genau an? oder: welche bemerkungen grigats findest du denn vollkomen fehl am platz? what ever.

    zum BAK:
    dort habe ich einige bekannte, mit denen es sich wirklich zu streiten und zu phaseln lohnt. sicherlich ist die linke eine partei wie jede andere, das steht für mich außer frage, aber sie ist nunmal das kleinere übel. weiter hat der bak sich ja extra gebildet um auf parteiinterne fehler hinzuweisen, speziell der antiamerikanismus und die oft verkürzte kapitalismuskritik.
    obendrauf gibts bei jedem besuch nen päckchen sticker
    und israelsolidarität. besser gehts nicht.

    in einem freiraumkampf, wie ihn die MD‘ler geführt haben, spielen natürlich auch parteien eine große rolle. sie müssen im stadtrat und sonstwo stellvertretend für ein kultur- oder wohnprojekt sprechen. so haben stadtratsabgeordnete das haus besucht und sich über die anliegen der besetzer informiert. so konnten sie im stadtrat ein „gutes wort“ einlegen. so ist das, jede interessengruppe bruacht eine lobby. :-/

  9. 9 human 06. Oktober 2009 um 15:00 Uhr

    vergessen, den link einzufügen…

    http://humantraffic.blogsport.de/images/HAUSI.jpg

  10. 10 Name Egal 08. Oktober 2009 um 18:20 Uhr

    nunja, die videos bei youtube „friedensvolk am silbersee“ und „ums Ganze“ von Herrn Grigat sprechen ja für sich

  11. 11 human 09. Oktober 2009 um 13:30 Uhr

    deine argumentation auch.

    -.- z z Z*

  12. 12 Name Egal 10. Oktober 2009 um 15:07 Uhr

    dann sind wir uns ja einig

  1. 1 Freiraum-Infoveranstaltung in Dresden! « Human Traffic ☭ gegen die deutsche Langeweile Pingback am 03. Oktober 2009 um 20:37 Uhr
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