Auswertung der Adenauer-Anarchie-Aktionen

Quelle: Indymedia

Vom 18.-20.März fanden im Dresdner „Haus der Kirche“ die „1. Sächsischen Schülerpolitiktage“ (Gender-Fehler im Original) der Konrad-Adenauer-Stiftung statt. Die Themenwahl fiel erstaunlicherweise auf „Anarchie – Ordnung ohne Herrschaft?“.

Eingeladen zu diesem Symposium waren Schüler*innen sächsischer Schulen ab der 11. Klasse. Ein Freund wurde darauf aufmerksam, als ihm sein Politik-Lehrer die Veranstaltung empfahl. „Gibt auch `ne Schulbefreiung…“. Wir als politische Gruppe verbrachten einige Zeit damit, uns schlicht und einfach zu wundern. (Dazwischen kam der 13. Februar.) Dann aber fingen wir an, unser „brain“ zu „stormen“, denn dass wir da was machen müssen, war vollkommen klar. Da sollten schließlich kleine unbescholtene Schülis auf den rechten Weg zurück-symposiumiert werden, bloß weil ihr Anarchie-Aufnäher sie irgendwann zum Nachdenken darüber bringen könnte, was der eigentlich bedeutet! Junge Menschen genau dann abgreifen, wenn sie grübeln, ob’s nicht vielleicht doch noch was Anderes gibt. Schöne Strategie.

Schon in der Ankündigung dominierten implizite Fragen wie „Der Anarchist – ein utopischer Narr?“. Dazu wurde uns später erklärt, der Narr sei „eine sehr wichtige Figur am Königshof gewesen, weil er als einziger ‚Nein‘ sagen durfte, ohne geköpft zu werden“. Auch die Wahl der Referent*innen und der Themen ließ schon vorab tief blicken: Minister a.D., frontale Vortrags- u.ä. Methoden, dann irgendwelche Kunst-Workshops zur Selbstverwirklichung… Dazu später die Rechtfertigung: Horst Stowasser sei ja für die Pro-Anarchie-Seite eingeladen gewesen, aber leider vorher verstorben. Ein*e andere anarchistische Referent*in war wohl nicht zu finden?

Was aber tun? Für mich theoretisch vertretbar wäre so manche Umgangsweise mit der Veranstaltung gewesen:

* das einfache Sich-Beteiligen, Mitdiskutieren, Sich-Einmischen in den inhaltlichen Diskurs, dadurch das Herstellen wirklicher Diskussion, also inclusive Pro-Anarchie-Schiene. Dies sollte auf einer möglichst gewaltfreien Kommunikation beruhen, auf dem „Vorleben“ eines solidarischen Miteinanders sowie Gewalt-/Herrschaftsfreiheit im eigenen Handeln.

* eine „Umnutzung“ im Sinne von „verfremden ist besser als zerstören“, Kommunikationsguerilla, unsichtbares Theater u.ä.. Sich selbst nicht (gleich) als Anarchist*innen „outen“, um sofort in einer Schublade zu landen, sondern stattdessen auf Irritation hinzielen. Der KAS den Diskurs „entreißen“, Teilnehmer*innen bestimmen selbst, was diskutiert wird.

* die totale Sprengung, denn egal, WAS besprochen wird, das WIE bleibt: Nichts darf über den gegebenen Rahmen hinausgehen, die KAS-Redner*innen sind wortgewandt, am Ende steht das gewünschte Ergebnis. Was Tolleres als die Demokratie gibt‘s nicht. Wenn es nicht „so schlimm“ manipulativ rüberkommt, dann liegt es an guter Tarnung bzw. Selbstinszenierung der KAS. Jedes positive In-Szene-Setzen der KAS schadet, dementsprechend darf die Veranstaltung (in diesem Rahmen) nicht stattfinden.

Soweit zu den theoretischen Vorüberlegungen. In der Praxis stellt sich eben die Frage: Geht es „ums Prinzip“ oder um das Interessieren von Schüler*innen für libertäre Ideen? Oder funktioniert das eine nicht ohne das andere?

Was für Schüler*innen werden dahin kommen – eher Unentschlossene, eher JU-ler*innen? Finden sie uns primitiv, sobald wir „nur stören“? Sind wir darauf angewiesen, bei ihnen „gut anzukommen“ oder geht es um etwas ganz Anderes? Wie stark und wie offensichtlich wird die KAS versuchen, Meinungsmache zu betreiben?

Es gab eine Unmenge an Ideen. Uns wurde klar, dass die Veranstaltung zu einer regelrechten Spielwiese für verschiedenste Aktionsformen werden könnte. Aufgrund stressiger Vorbereitung blieb nur Weniges – aber Wirkungsvolles – übrig:
Genau dem Eingang gegenüber war für die drei Tage ein Infostand ständig präsent. Dort gab es Literatur zum Thema, Flyer und natürlich auch Merchandising in Form von T-Shirts, Buttons u.ä. – Blickfang war ein schickes Transpi mit der Aufschrift „Anarchie ist Ordnung ohne Herrschaft und Gewalt“. Ausgestellt waren außerdem „echte Anarchist*innen“ zum Befragen (aber nicht füttern). Das Ganze funktionierte ziemlich gut – gleich am Anfang kamen vereinzelte Interessierte, am Ende hing die Masse in den Pausen am Stand rum. Praktisch war auch die Lage inmitten einer Fußgänger*innenzone, wodurch viele Passant*innen vorbeikamen und fragten, was denn los sei oder ganz einfach anfingen, in den Büchern zu blättern. Freitag und Samstag gab es auch Sonne, eine mobile Musikanlage, artistische Einlagen, Jonglage usw., was mit seinem sympathischen Familienfest-Charakter große und kleine Menschen anlockte. Nein, es gibt keine Fotos von spielenden kleinen Menschen vor dem Infostand!


Klose mit einem tollen gebastelten schwarzen Stern

Angestoßen und organisiert wurde die Veranstaltung maßgeblich von Dr. Joachim Klose, Landesbeauftragter der KAS Sachsen. Er habe die mitorganisierenden Studierenden gefragt, was die Schüler*innen interessieren könnte – so sei das Thema zustande gekommen. Seine Meinung in Kurzform: Es ist interessant, sich mit dem Thema Anarchie zu beschäftigen, um mehr über unsere Gesellschaft und uns selbst zu erfahren, allerdings ist Anarchie eine Utopie, die vermutlich nie erreicht wird. Wahrscheinlich deshalb wurde nie wirklich konkret über Anarchie und Umsetzungsmöglichkeiten/-ansätze gesprochen, stattdessen aber über verschiedene Gesellschaftsmodelle oder ganz allgemein z.B. über Macht. Das ist vielleicht interessant, geht aber am Thema vorbei. Es war anstrengend, bei Handlungen immer zwei Möglichkeiten einzubeziehen: Entweder ist er ganz okay, will niemanden ideologisch beeinflussen und interessiert sich einfach persönlich für das Thema – einige seiner Beteuerungen klangen glaubwürdig, er wirkte nicht so KAS-aalglatt-abgebrüht. Oder er verarscht dich. Im Zweifelsfall – und Zweifel waren hier nun wirklich berechtigt – wollte ich mich lieber auf die Seite derer schlagen, die nicht die Macht haben, ein Mikro an- oder auszuschalten. Die nicht am zweiten Tag plötzlich im Anzug erscheinen, vielleicht, weil ihre Autorität am ersten Tag nicht ausgereicht hat.
Die Referent*innen waren oft recht interessant und differenziert – einige ursprünglich Angekündigte hatten anscheinend noch abgesagt. Nur der letzte(!) Vortrag kam zu dem Schluss, dass die Demokratie das Ende der Geschichte sei, was aber ziemlichen Widerspruch nach sich zog.
Erstaunlich viele der ca. 60 Teilnehmer*innen waren „auf unserer Seite“ und einige erstaunlich reflektiert. Die Minderheit bildeten Vorzeige-Demokrat*innen und JU-artig-Argumentierende („Aber wo bleibt da die Effizienz? Wie sollen wir da noch konkurrenzfähig sein…“), die mit ihren Statements meist für Aufregung oder Belustigung sorgten.
Einige unserer Vorbereitungsgruppe „outeten“ sich gleich als Pro-Anarchas, die ihre Position zum KAS-Programm klarmachten und auf den Infostand sowie Parallelveranstaltungen hinwiesen (es gab z.B. alternativ zum KAS-„Animal Farm“-Gucken einen gemütlichen Filmabend in einem Hausprojekt). Sie wurden beklatscht!


Infostand vor der Veranstaltung

Irgendwann drang die Info hinein, die Polizei verlange draußen, den Stand ein paar Meter weiterzurücken – angeblich, „weil die KAS den da nicht haben wolle“. Das wurde natürlich sofort im Plenum angesprochen, obwohl gerade ein Vortrag gehalten wurde. Der betroffene Referent schien gar nicht sonderlich verärgert über die Unterbrechung, wohl aber die KAS-Organisator*innen. Später bezeichnete Klose das sofortige Thematisieren ohne vorherige Rücksprache mit ihm als „unfair“, denn niemand von der KAS hätte die Polizei angefordert. Ironischer Kommentar einer Schülerin: „Aber wo kommen wir denn da hin, wenn wir nicht mal mehr den Aussagen der Polizei vertrauen können?“ Weiterhin „unfair“ fand er das Sensibilisieren für hierarchische Diskussionskultur und Kulturelle Grammatik – zum einen auf kleinen herumgegebenen Zettelchen und außerdem durch Fragen wie „Warum stehen Sie eigentlich (als einziger) noch, wenn Sie doch auf Augenhöhe diskutieren wollen?“. Das hätte mensch „extern“ mit ihm klären sollen, nicht vor der Gruppe. Denn genau das sei die Machtausübung, die „wir“ so verteufelten. (Er jedoch diskreditierte „uns“ selbst ständig „vor der Gruppe“). Ich kam für mich selbst zu dem Schluss, dass in diesem von vornherein hierarchischen Rahmen andere Prinzipien gelten als für eine gleichberechtigte Kommunikation und das Vorgehen deshalb gerechtfertigt, vielleicht nötig war.

Lustig war die Durchführung der „Fishbowl-Diskussion“ – der einzigen nicht-frontalen Diskussionsform des gesamten Symposiums. Eigentlich. Die Überschrift der Powerpoint-Präsentation lautete „Fish-Bowle“ – schon mal ein guter Einstieg. Wir wurden in vier Gruppen aufgeteilt (Anarchie, Barbarei, Demokratie, Diktatur), die in der Diskussion wie Fraktionen angeordnet saßen. Vorn war ein Tisch mit je einer redenden Person pro Fraktion (ein*e gewählte*r Fraktionsvorsitzende*r sollte jeweils taktisch klug entscheiden, wer jetzt reden darf, wer wann „ins Rennen geschickt wird“). Außerdem saß in der Mitte Herr Klose als Moderator, wirkte aber eher als Fragensteller. Unglaublich, zu was eine „Fishbowl“, die vom freien Austausch der Redner*innen und dem Abbau von Rede-Hierarchien lebt, gemacht werden kann.


Der Büchertisch aus der Nähe – wenn Anarchie gleichbedeutend mit Faustrecht ist, warum gibt es dann so viele Bücher darüber?

Die öffentliche Podiumsdiskussion mit Ex-Innenminister Baum und Ex-RAF-Terrorist Jünschke, moderiert von Klose: Was habe ich mir vorher den Kopf zerbrochen, wie ich mich dort verhalten will. Am Ende waren alle Grübeleien umsonst, denn ein ziemlich angetrunkener, völlig unbekannter Mensch (der sich wohl selbst als Anarchist bezeichnete) riss die Situation an sich. Er brüllte einfach irgendwas, sollte wegen Störung rausfliegen, der „linke Block“ (tatsächlich auch blockartig sitzend) solidarisierte sich natürlich und fing auch an zu brüllen, er solle wieder hereingeholt werden. Fand ich persönlich blöd, weil so genau das „Störer*innen-Image“ bestätigt wurde, das wir versucht hatten, zu vermeiden. Außerdem hörte niemensch mehr wirklich Leuten zu, die kritische Fragen stellen wollten. Die erschienenen „Normalbürger*innen“ versuchten, die Situation zu beruhigen. Dem Hinweis, wir müssten uns ja dieser hierarchischen Diskussionsform nicht aussetzen, wir könnten ja gehen, wenn wir wollten, konnte auch niemensch so recht etwas entgegnen. Es endete damit, dass der unbekannte „Anarchist“ auf die Bühne ging, sich selbstbewusst ans Redner*innenpult stellte und Dinge von sich gab wie „Jetz habe ich, öh…viele Fragen gehört, und… ich werde euch vv…viele Antworten geben.“ Die Hälfte des Saals brüllte vor Lachen, die andere Hälfte versuchte verwirrt, den Tumult wieder in irgendwelche Bahnen zu lenken. Wenn das verstecktes Theater gewesen wäre (wer weiß?) – ich hätte es als die Aktion des Jahres bezeichnet… Angesichts dessen war ich dann doch zufrieden mit dem Verlauf, denn so war die Veranstaltung sicher nicht geplant gewesen. Wegen des Aufruhrs wurden Baum noch einige reaktionäre Äußerungen entlockt, die er sich zuvor verkniffen hatte. Klose am Ende: „So sähe also unsere Welt wohl aus, wenn Anarchie herrschen würde“. Bingo.

Die einzige wirklich offensive Aktion waren zwei Fakes: Im ersten bejubelte die KAS (mit einem Kreis um das Logo-„A“) die Anarchie. Dieses wurde ausgelegt und war nach wenigen Minuten weg. Vermutlich hatte niemensch außer den KAS-Leuten solch einen Zettel abbekommen, jedoch war Klose so aufgeregt, dass er den Schüler*innen den Text vorlas – besser ging es ja nicht. Jedoch fanden auch ziemlich viele Schülis die Aktion blöd – Kloses ständiger Vorwurf „Ihr seid ja schon voreingenommen hergekommen“ zog anscheinend bei ihnen. Allerdings war das erste Fake auch absichtlich platt, weil klar war, dass ein Zweites dazugehört. Sollten wir das auch noch raushauen, oder würden wir dann die Schülis „verlieren“? Als Klose dann jedoch am nächsten Morgen den Verfassungsschutz zur Wortergreifungsstrategie der NPD zitierte und sagte, dass „einige hier im Raum wohl ähnliche Methoden“ anwendeten, war klar: So etwas kommt heraus, wenn mensch sich auf seine „vernünftige Diskussion“ einlässt. Das zweite Fake stellte klar, das erste sei ein Fake gewesen, argumentierte im Namen der KAS schlecht gegen anarchistische Ideen und erklärte, warum sie eigentlich wirklich dieses Symposium organisiert hatte.
Der aufgelöste Klose sorgte kurz für unterdrücktes Lachen, als er am selben Tag meinte, das BKA wüsste schon, wer es gewesen sei, aber er könne vielleicht von einer Anzeige absehen, sofern sich die Täter*in(nen) stellte(n). Obwohl sie dies nicht mal gehört hatte, meldete sich unverständlicherweise in der Abschlussrunde eine Person und sagte, sie sei an der Fake-Aktion beteiligt gewesen. Sie hätte das getan aus der Befürchtung heraus, die KAS würde versuchen, zu manipulieren – dies habe sich aber nun gar nicht bestätigt. Also eine indirekte Entschuldigung für die „Vorurteile“. Schade (vor kurzem habe ich dazu noch „Scheiße“ gesagt). So wurde eine gelungene Aktion durch Auflösen ihrer größten Stärke: der Anonymität und des Nicht-Einordnen-Könnens, noch im Nachhinein ihrer Kraft, ihres Bisses beraubt. Und die KAS konnte beruhigt nach Hause gehen, weil sie (sogar von „den“ Kritiker*innen!) am Ende Recht bekommen hat. Vielleicht nicht ganz beruhigt.


Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Jünschke, Klose, Baum

Nach diesem Wochenende schien niemensch mehr die Kraft zu haben, die Sache auszuwerten, obwohl das einigen wichtig war. Ich weiß bis heute von den meisten nicht, wie sie ihre (oder „unsere“) Rolle dort rückblickend betrachten oder bewerten. Und nun stecken fast alle bei der KAS Aktiven schon wieder tief in der Organisation der Libertären Tage (1.-8.Mai). Für mich war es aufgrund der vielen inneren Widersprüche sehr anstrengend. Begebe ich mich in diesen Raum, diskutiere ich mit, um „Inhalte zu transportieren“, füge mich aber damit dem gesetzten, vorgegebenen Rahmen (auch wenn ich ihn „von innen heraus“ kritisiere, ihn sogar damit noch verfeinere)? Oder störe oder sprenge ich die Veranstaltung, wobei ich aber das Risiko eingehe, die Sympathien der unentschlossenen Schüler*innen zu verspielen und sie so der KAS noch gefügiger/formbarer zu machen? Ist es albern, (wegen eventueller Missbilligung anderer) Dinge sein zu lassen – weil dann ja „der Dialog gefährdet“ wäre? Zumindest hat mich eine solche Haltung schon bei anderen Anlässen oft aufgeregt… Oder ist es vielleicht andersherum albern, auf Sympathien zu scheißen, um politisch korrekt zu handeln? „Kompromiss“ ist eines der hässlichsten Worte, die ich kenne.

Im Nachhinein überwiegen aber die positiven Wirkungen und Eindrücke. Es konnten viele Inhalte eingebracht sowie Diskussionsthemen auf die Tagesordnung gesetzt werden. Vor allem aber haben „wir“ vermutlich zu einem Klima beigetragen, in dem vieles reflektiert und hinterfragt wurde und in dem die Schüler*innen Rückhalt spürten für Pro-Argumente. Egal, ob Einschüchterung oder Beeinflussung nun geplant war oder nicht – hier hat das jedenfalls nicht geklappt. Schüler*innen äußerten sich später, sie hätten keine Manipulation wahrgenommen, es wären viele verschiedene Meinungen gleichberechtigt diskutiert worden. Vielleicht wäre das auch ohne „uns“ so gewesen, vielleicht auch nicht. Schön zu sehen war jedenfalls, dass mit der Zeit Nachhaken oder Widerspruch fast selbstverständlich wurde und nicht mehr von uns, den „Störer*innen“, kommen musste. Am letzten Tag gab es draußen ein Vernetzungstreffen und es gründete sich sogar noch eine Schüler*innenzeitung, die voraussichtlich schon im Mai zum ersten Mal erscheinen wird.


Schüler*innen vernetzen sich!

Es war ein hochinteressanter Versuch, einer so noch nicht dagewesenen Veranstaltung entgegenzutreten (und lustig allemal), aber da geht noch mehr! Solche Veranstaltungen können, wenn Menschen für sich keine oder nur unbefriedigende Handlungsoptionen sehen, leicht ein Klima der Ohnmacht schaffen bzw. reproduzieren.
Zumal sich Derartiges in Zukunft vermutlich wiederholen wird (das wäre ja eigentlich ein gutes Zeichen), ist es mein Wunsch, dass u.a. dieser Artikel zur weiteren Diskussion darüber anregt, wie mit so etwas umgegangen werden kann.

Zum Abschluss: Ein schönes Kompliment war vermutlich gar nicht als solches gemeint, aber das will ich gar nicht wissen. O-Ton eines*r Schüler*in: „Beschäftigst du dich überhaupt mit anarchistischen Theoretiker*innen? Naja… ich hab‘ das Gefühl, du LEBST das einfach“. Danke!


1 Antwort auf „Auswertung der Adenauer-Anarchie-Aktionen“


  1. 1 Twitter Trackbacks for Auswertung der Adenauer-Anarchie-Aktionen « Anarchia Dresden [blogsport.de] on Topsy.com Pingback am 19. Mai 2010 um 11:44 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.