Archiv der Kategorie 'Antifaschismus'

Eingesendet: Zwei rechte Veranstaltungen im Februar geplant

Quelle: Gruppe Antifa Dresden

Auch im kommenden Jahr wollen wieder mehrere tausend Nazis aus ganz Europa im Februar in Dresden demonstrieren. Dazu wird auf einschlägigen Internetseiten der Nazis für zwei Demonstrationen im Februar geworben. Am 13. Februar ist demnach in den Abendstunden eine regionale Demonstration geplant. Für den 19. Februar 2011 wurde inzwischen eine Großveranstaltung unter dem Motto: “Recht auf Gedenken und Versammlungsfreiheit” angemeldet. Aber auch die Gegner der Nazis haben spätestens seit der Konferenz im November mit den Vorbereitungen für das Ereignis im kommenden Jahr begonnen. Erst in der vergangenen Woche hatte das Bündnis “Nazifrei – Dresden stellt sich quer” in der Innenstadt mit einem Flashmob auf die geplanten Gegenaktivitäten aufmerksam gemacht und die Dresdner Bevölkerung zur Teilnahme an den Massenblockaden aufgerufen. Im Februar hatten mehrere tausend Menschen am Neustädter Bahnhof mit Sitzblockaden den von den Versammlungsbehörden zuvor genehmigten Aufmarsch der aus ganz Europa angereisten Nazis verhindert. Zeitgleich waren in der Innenstadt mehr als 10.000 Menschen einem Aufruf von Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) gefolgt und hatten die Altstadt symbolisch mit einer Menschenkette umstellt. (mehr…)

Eingesendet: Soliwanderung des AK Freizeit im Dezember

Organisiert vom AK Freizeit / Libertäres Netzwerk Dresden / libertaeres-netzwerk.info

Wann und wo?

Am Sonntag den 12.12. – Treffpunkt 8:30 Uhr am Bahnhof Neustadt

Was?

Wir nutzen das schöne Winterwetter und die klare Sicht und wandern über mehrere der linkselbischen Tafelberge. Dabei erwarten uns spektakuläre Aussichten, schroffe Felsen und natürlich einige Zwischenstopps um sich aufzuwärmen und Tee und Glühwein zu tanken. Je nach Lust und Laune können wir den Abend dann in einem Wirtshaus oder am Lagerfeuer ausklingen lassen. Auf der Wanderung gibt es außerdem Anekdoten zu Landschaft und Geschichte aber natürlich auch zu örtlichen Nazistrukturen.
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Eingesendet: Neonazis planen Saalveranstaltung zum 13.02.

Neonazis eröffnen neue Saison – JLO plant Vortragsabend zum 13. Februar

Am Abend des 03. Dezember soll in Dresden eine Vortragsveranstaltung zum Thema „Dresden 1945 – Daten – Fakten – Opfer“ stattfinden. Die „Junge Landsmannschaft Ostpreußen“ (JLO) hat dazu Wolfgang Schaarschmidt, Autor des gleichnamigen, im Jahre 2005 erschienenen Buches eingeladen. Schaarschmidt, Zeitzeuge des 13. Februar 1945, widmet sich darin hauptsächlich der nicht nur bei Nazis immer wieder geführten Debatte über die Anzahl der Todesopfer der Bombardierungen von Dresden. Dabei greift er auf Mutmaßungen und Schätzungen über verbrannte Leichen, anwesende Flüchtlinge und nie gefundene/registrierte Tote zurück. Wenig überraschend kommt er in seinem Resümee auf eine sechsstellige Zahl als Wahrscheinlichste.

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Statement zu Brandanschlägen

Nachdem bereits das ART Dresden im Oktober eine Einschätzung der Brandanschlagserie dieses Jahres veröffentlicht hatte, wurde just ein anonymes Statement auf dem linken Medienportal Indymedia veröffentlicht.

Einige Gedanken zu den Brandanschlägen in Dresden
Vom 18. – 29. August ereignete sich in Dresden eine Serie von Brandanschlägen auf linke Wohnprojekte und jüdische Kultur. So wurden die „Praxis“, die Robert-Matzke-Strasse 16 und der Neue Jüdische Friedhof, Ziele feiger Naziattacken, wobei es bei den Übergriffen auf die Wohnprojekte nur glücklichen Umständen zu verdanken ist, das niemand körperlich zu Schaden kam. Spontan folgte eine Welle der Solidarität. In Form von tatkräftiger Unterstützung vor Ort, Geldspenden, Feuerlöschern, bis hin zum Ausrüsten mit neuen Feuermeldern brachten sich GenossInnen helfend mit ein und ließen Solidarität praktisch werden.
An dieser Stelle nochmal ein grosses DANKE an alle, die ihren Arsch nicht nur zum Palavern
hochgekriegt haben!
Nachdem der dritte Brandanschlag verübt wurde, sah sich auch die herrschende Politik genötigt, Stellung zu beziehen, wobei kräftig Lippenbekenntnisse geschwungen wurden.
Helma Orosz, Oberbürgermeisterin und CDU-Zombie hätte wohl politischen Selbstmord begangen, wenn sie nicht floskelmässig die Brandanschläge öffentlich verurteilt hätte, während sie an anderer Stelle kapitalistische Quartiersaufwertung schon fast militärisch abgesichert sehen möchte und krude Integrationspolitik befürwortet, nach der MigrantInnen wirtschaftlich nutzbar sein müssen, um eine gesellschaftliche Legitimation zu erhalten. Bei einer Rede vor dem Stadtrat sicherte sie den betroffenen Projekten finanzielle Unterstützung zu, wobei es wohl nie die Intention gab, dem Taten folgen zu lassen. Ein Antrag der Praxis wurde unter fadenscheiniger Begründung abgelehnt. Das ist wenig verwunderlich; viel mehr bestätigend. So bietet der kleinbürgerliche Klüngel mit seinem Sicherheitswahn die Fassade für den braunen Dreck, der durch Naziübergriffe erst richtig zum Vorschein kommt und die Spitze des Eisberges unübersehbar macht.
In Limbach-Oberfrohna ereignete sich am 13. November der 14. Brandanschlag in Sachsen dieses Jahr was zeigt, dass Übergriffe dieser Art erstens nicht selten sind und Nazis,
mit oder ohne Struktur, nicht effektiv genug bekämpft werden.
Es reicht eben nicht aus, von Plenum zu Plenum zu huschen, ab und zu auf einer Soliparty nen Cocktail zu schlürfen und Minimal zu hören, um die Revolution herbeizufeiern.
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Elite gestern und morgen- Zur Zukunft der studentischen Verbindungen

Die folgende Kolumne erschien vor kurzem auf keinverlag.de . Aus gegebenen Anlass wird sie hier noch mal veröffentlicht, um darauf aufmerksam zu machen, dass ab sofort im Stura der TU Dresden ein Reader über studentische Verbindungen (Corps, Burschenschaften, Landsmannschaften etc.) in Dresden kostenlos erhältlich ist. In Kürze wird außerdem eine Online-Version auf der Homepage des Referates für politische Bildung
verfügbar sein.

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Eingesendet: Antifaschistische Demonstration am 27.11. in Cottbus

14 Uhr – Antifa-Demo durch Cottbuss, am Gladhouse (Straße der Jugend 16, 15 min. vom HBF entfernt)

Liebe Antifas,

aufgrund eines immensen Anstiegs von Nazigewalt in Cottbus und Umgebung, dessen Höhepunkt ein Angriff am 11.11. auf das stadtbekannte antifaschistische Wohn- und Hausprojekt „Zelle79″ darstellt, veranstalten wir unter dem Motto „Es ist immer ein Angriff auf uns Alle! – Nazigewalt stoppen!“ am Samstag den 27.11. eine Antifaschistische Demonstration durch Cottbus.

Die Gewaltspirale der Angriffe auf linke Strukturen und Personen wird zu einem „ostdeutschen Trend“ – über den wir nicht nur Tatenlos berichten wollen!

Kommt Alle zu „unserer“ Demonstration am 27.11. nach Cottbus und unterstützt uns im Kampf gegen die Nazigewalt in Südbrandenburg!

Hoffentlich sieht mensch sich am 27.11. in Cottbus,
Mit antifaschistischen Grüßen,
Antifa Cottbus – www.antifa-cottbus.de

Talkin‘ ’bout your gedenken

Termin: Mittwoch, 20. Oktober || 19 Uhr || AZ Conni Dresden

Gedenk kritische Diskussionsrunde mit dem Vorbereitungskreis Keine Versöhnung mit Deutschland

Der Blick in die Lokalpresse deutet es an: der 13. Februar 2011 rückt beharrlich näher. Erste Meldungen über die bevorstehenden Naziaufmärsche und den Stand der Gegenproteste füllen die Spalten. Parallel dazu und unbeirrt von den jüngsten Denkmalseinweihungen gewinnt erneut eine Kampagne an Fahrt, die das Fehlen eines wirklich „zentralen und würdigen“ 13.Februar-Mahnmals beklagt. Die Idee diesmal: ein Denkmal mit den Namen der 19.000 bekannten Bombentoten. Hingegen stößt die Absicht in London ein Denkmal für die umgekommenen Piloten des Bombercommand zu errichten, auf wenig Verständnis. Pikiert stellte der SZ-Chefredakteur Peter Ufer fest: „Der Versöhnung hilft das nicht.“ Wie Versöhnung und Gedenken auszusehen haben, entscheiden ja wohl immer noch die Dresdner_innen.
Angesichts dieser Denkmals- und Gedenkeuphorie stellt sich jedes Jahr aufs neue die Frage: was tun, um dagegen eine gedenkkritische, linksradikale Positionen stark und wahrnehmbar zu machen? Um diese Frage zu diskutieren, Ideen und Vorschläge zu sammeln laden wir alle Interessierten für einer Diskussionsrunde am 20. Oktober 2010, 19 Uhr ins AZ Conni ein.
Wir freuen uns über eine rege Beteiligung,
Keine Versöhnung mit Deutschland.

ART Dresden über die Brandanschlagserie

Das Antifa Rechereche Team Dresden hat auf der neuen Venceremos Seite eine aktuelle Einschätzung zu den Brandanschlägen in und um Dresden, veröffentlicht.
Die scheinbar neue Qualität an Naziübergriffen geht laut ART allerdings nicht unbedingt auf eine erstarkte Naziszene zurück…
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Roter Oktober

Donnerstag, 07.10.10 // 20 Uhr
Infoveranstaltung // AZ Conni

Wen letzte Infos über die geplanten Naziaufmärsche in Leipzig interessieren, der ist da wohl richtig.
Der Leipziger Aufruf hat schon jetzt erste Positionen hervorgebracht, welche den Anti-Nazi Minimalkonsens kritisieren:
siehe…Wo sind all die Positionen hin? Anmerkungen zum Aufruf des Bündnisses „roter Oktober“ in Leipzig

*edit: noch mehr Werbung

Am 07.10.10 soll in Freiberg den unendlich vielen „deutschen Opfern“ gedacht werden, darum haben Nazis einen Trauermarsch geplant.
Schon seit geraumer Zeit wirbt die Antifa Freiberg für eine Demo gegen Kleinstadt Tristesse unter dem passenden Motto: Aber hier leben? Nein danke!

Am 08. und 09.10 findet in Dresden, ähnlich wie letztes Jahr eine Aktionskonferenz zum Austausch über Anti- Nazi Aktivitäten und Gedenk-Klimmbimm. AK Antifa und Dresden-Nazifrei rufen dazu auf.

Jubel,Trubel,Heiterkeit: Kick it like 1994!


Unter dem absurden Motto 20 Jahre Grenzenlos hat das postnazistische Deutschland in Bremen einen Anlass gefunden sich selbst als ein ganz anderes Deutschland zu feiern. Ganz anders, weil „wir“ den Schrecken von 2 (in Worten: zwei) Totalitarismen überwunden haben und nun als geläuterte Nation Frieden und Moral in der Welt verbreiten, undsoweiterundsofort…
Das daran so einiges stinkt ist nicht schwer zu erkennen, weshalb auch einige Gruppen, wie zum Beispiel …ums Ganze, nach Bremen mobilisieren:

Deutschen Nationalismus allerdings ausschließlich mittels Standortlogik und internationaler Konkurrenz erklären und fassen zu wollen, ist ein Unterfangen, was nicht ganz glücken kann. Zu diesem kritischen Punkt hat die Gruppe ASSOCIAZIONE DELLE TALPE einen lesenswerten und ausführlichen Debattenbeitrag geschrieben. Antinationale und Antideutsche Positionen werden darin fein säuberlich auseinander genommen und mit (Selbst-) Kritik wird nicht gegeizt.

Ob es wie 1994 auch 2010 geschafft werden kann, die Volkstümmelei zum Desaster zu machen steht noch in den Sternen- Doch schon jetzt ist Bremen scheinbar in Angst und Schrecken vor der geballten Ladung Kritik, die es erwarten kann.

Demo gegen Naziterror

„Es ist immer ein Angriff auf uns alle“
Samstag, 18. September
15 Uhr Albertplatz

check:

http://angriffaufunsalle.blogsport.de/
ak antifa dresden

Versöhnungstragödie

Jochen Wittmann, SZ-Korrespondent in London stellt fassungslos fest:

„Man hat sich von britischer Seite nie entschuldigt für die Zerstörung Dresdens…“

In London soll ein Denkmal für das Bomberkommando entstehen, das einst auch Dresden zerstörte. Einer der Initiatoren ist der Bee-Gees-Sänger Robin Gibb. (Freitag, 3. September 2010, Sächsische Zeitung)

[Ein hoch auf die Bee Gees- Tragödien zum mitsingen]

siehe auch: ak antifa dresden

Große Flammen und Saalverweisungen

In der aktuellen Jungle World ist eine gute Zusammenfassung über die aktuellen Dresdner Zustände zu finden. Deutlich wird, wie hegemonial in einigen Stadtteilen die Nazis agieren können. Die Polizei verschleppt seit Jahr und Tag rechtsstaatliche Ermittlungen gegenüber rechtsradikalen Übergriffe.
Wie aus einer aktuellen Meldung des Dresden Fernsehen bekannt, kam es heute zu einer Protestaktion im Rathaus. Auf den Alternativen Dresden News gibt es dazu auch etwas ausführlichere Informationen. Die Protestierenden hatten mittels Flugblättern und Transparent auf die zurückliegenden Brandanschläge aufmerksam gemacht und das Stadtklima skandalisiert, nachdem zuletzt auch in der Sächsischen Zeitung ein Artikel erschienen war, der die Gefahr „linksextremistischer“ Gewalttataen besonders hervorgehoben hatte.
Die Reaktion auf den antifaschistischen Protest waren dann Stress mit Rathaus Sicherheitspersonal und anschließende Polizeikontrollen.

Brandanschlag 3.0 in Dresden

Auf dem Hechtfest konnte dieses Wochenende die neueste Kollektion von Thor Steinar und Eric and Sons begutachtet werden. Vereinzelt soll es zu handfesten Auseinandersetzungen gekommen sein. Zahlreiche Nazis schwirrten durch die mit feiernden Leuten gefüllten Straßen doch diese sahen scheinbar keinen handlungsbedarf. Warum auch. Dresden wird ja schließlich dieser Tage nur fast täglich von rechts motivierten Übergriffen beglückt. Das neueste Ereigniss ist ein Brandanschlag auf eine jüdische Friedhofsanlage. In Dresden Johannstadt zündeten Unbekannte die Eingangstür einer Begräbnishalle an. ein Übergreifen der Flammen auf die ehemalige Synagoge auf selbigem Gelände, konnte dank Hilfe der Feuerwehr verhindert werden.


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Sponti am Donnerstag

Aufgrund der aktuellen Brandanschläge wird es am Donnerstag, den 26.8, um 18:30 eine Demonstration gegen den Nazi-Terror und für die Solidarität mit den Betroffenen ab Alexander-Puschkin-Platz geben!